Hilfe für Angehörige

Ganz gleich, ob es sich bei dem Erkrankten um

  • den Partner
  • das Kind
  • einen Elternteil oder
  • den Freund

handelt, der Hilfebedarf für die /den Angehörige/n ist meistens sehr hoch.
Mangelnde Informationen und fehlende Hilfestellungen von Seiten der Profis
sind grundsätzlich der Beginn von gravierenden Problemen auf verschiedenen Ebenen für die ganze Familie.

Hilfe ist nötig!

Plötzlich – oder auch schleichend – werden wir mit einer neuen Situation in unserer Familie konfrontiert: Ein Familienmitglied oder naher Angehöriger ist möglicherweise seelisch erkrankt.

Viele Fragen stürmen auf uns ein:

  • ist das wirklich eine seelische Erkrankung?
  • was kommt da auf mich / auf uns zu?
  • wo können wir Hilfe suchen?
  • wie sollen wir uns verhalten?
  • Welche Schritte sind einzuleiten?


Es sind viele Fragen, mit denen wir uns überfordert fühlen. Mitunter sind es auch Schuldgefühle:

  • haben wir durch unser Verhalten dazu beigetragen, dass unser Angehöriger erkrankte?
  • haben wir die Anzeichen dafür übersehen oder übersehen wollen?
  • sind wir mit schuldig?


All dies ist verständlich und geht allen Betroffenen so.

Nun kommt es aber zunächst darauf an, sich Klarheit zu schaffen, Informationen zu sammeln und für die/den Betroffene/n und für sich selbst Hilfe zu beschaffen.

Wichtig dabei ist, dass wir selbst einen klaren Kopf behalten, um damit dem Angehörigen in seiner Situation die bestmöglichste Hilfe zu beschaffen und auch selbst unser eigenes Leben im Griff zu behalten.

Dazu wollen wir hier einige erste Hilfen anbieten.