| Rückblick | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Tätigkeitsbericht 2010 Im Jahr 2010 waren vielfältige Aktivitäten des Landesverbandes NRW der Angehörigen psychisch Kranker e.V. zu verzeichnen. Als herausragendes Ereignis ist im Jahr 2010 die Ausrichtung und Durchführung des Länderrates 2010 vom 16.-18. April des Jahres zu nennen. Ein Länderrat dient dem Austausch der verschiedenen Landesverbände der Angehörigen psychisch Kranker untereinander und dem Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V. sowie der Mitwirkung und Durchführung von Projekten. Die Tagung wurde in Köln im Kolping-Hotel am Römerturm durchgeführt. Anhand von Fachvorträgen namhafter Referenten wurde am Freitag den 16.04.2010 das Thema "Weiterentwicklung der psychiatrischen Versorgung" diskutiert. Aus der Sicht des Landschaftsverbandes Rheinland referierte Michael van Brederode (Leitung Fachbereich Planung, Qualitäts- und Innovations-Management), aus der Sicht der AOK Rheinland /Hamburg deren Vorstandsmitglied Cornelia Prüfer-Storcks, aus der Sicht der niedergelassenen Fachärzte Dr. Frank Bergmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Nervenärzte und Psychiater und aus Sicht der privaten Krankenkassen Prof. Dr. Jürgen Fritze. Der zweite Tag (17.04.2010) diente dem Austausch zwischen dem Bundesverband und den Gruppen untereinander; die Landesverbände stellten verschiedene Projekte vor und stellten in kurzen Vorträgen verschiedene Themen zur Diskussion. Daran schloss sich am Nachmittag eine Stadtführung durch die Kölner Altstadt an. Am Abend wurde im Brauhaus Sion gemeinsam zu Abend gegessen. Am Sonntag wurde die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch Kranker durchgeführt, dessen Mitglieder die Landesverbände sind. Außerdem fand noch die Kuratoriumssitzung der Familienstiftung Psychiatrie statt, deren Mitglieder aus den Landesverbänden kommen. Wie jedes Jahr betätigte sich der Verein auf folgenden Gebieten: 1. Information der Angehörigen, der psychiatrisch Tätigen und der Öffentlichkeit durch: ° Regelmäßige telefonische Angehörigenselbsthilfeberatung ° Regelmäßige Sprechstunden im Büro des Landesverbandes ° Regelmäßige schriftliche Informationen der Mitglieder und Angehörigengruppen in NRW ° Information der Angehörigen, psychiatrisch Tätigen und Psychiatrieerfahrenen durch Artikel in der Zeitschrift PSU ° Pflege einer Homepage, durch die sich Angehörige über die im Land befindlichen Angehörigengruppen selbst informieren können, auf der Hinweise auf Veranstaltungen gegeben werden und weitere vielfältige Informationen gegeben werden ° Modifizierung und landesweite Verteilung eines Flyers mit Info-mationen über den Landesverband und dessen Ansprechpartner ° Mitwirkung und finanzielle Beteiligung an der Erstellung der Broschüre über Schizophrenie des Bundesverbandes 2. Informationen über Behandlungsmöglichkeiten und Probleme/Defizite in der psychiatrischen Versorgung des Landes ° Regelmäßige Mitwirkung an den Begehungen durch die staatlichen Besuchskommissionen der Bezirksregierungen zur Überprüfung psychiatrischer Kliniken, in denen psychisch Kranke nach dem PsychKG behandelt werden, und der Maßregelvollzugskliniken ° Informationen über Behandlungsmöglichkeiten durch Besuche in verschiedenen Kliniken und Austausch mit den Klinikleitungen über aktuelle Probleme und Erwartungen der Angehörigen und ihrer erkrankten Familienmitglieder 3. Einwirkungen auf eine Verbesserung der psychiatrischen Versorgung und der Situation der Angehörigen in NRW ° Durch die Teilnahme an den Besuchskommissionen Besuche psychiatrischer Kliniken und Austausch mit deren Leitung ° Teilnahme an der Jahrestagung des Bundesverbandes der Nervenärzte und Psychiater, am Kompetenznetz Schizophrenie und an der Bundesdirektorenkonferenz (Zusammenschluss der Direktoren psychiatrischen Fachkliniken) - letztere durch die Personalunion eines Vorstandsmitglieds mit dem Vorstand der BApK. ° Gespräch mit Frau Ministerin Steffens und den zuständigen R-ferenten im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW. 4. Unterstützung der Angehörigengruppen in NRW durch ein jährliches Gruppentreffen in der Alexianer-Klinik Münster-Amelsbüren, durch schriftliches Informationsmaterial und bei Bedarf durch Besuche in den Gruppen. 5. Durchführung und Mitwirkung an Informationsveranstaltungen für Angehörige ° Durchführung von jährlichen Informationsveranstaltungen für An-gehörige im Rahmen der Mitgliederversammlungen und der Gruppentreffen durch Einladung kompetenter Referenten sowie Mitwirkung als Mitveranstalter am jährlichen Hammer Symposium. ° Gruppentreffen am 06.03.2010: Fachvortrag über Medikamente bei depressiven Erkrankungen, Referent : Rainer Borutta, Leiter der Zentralapotheke der LWL Klinik Dortmund ° Jahres-Mitglieder-Versammlung am 11.09.2010: Fachvortrag zum Thema "Wenn die Seele streikt - Depressionen verstehen und damit umgehen", Referent: Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Wolfersdorf mit Neuwahl des Vorstandes ° Hammer Symposium am 02.10.2010, Thema: Grenzenlos selbstbestimmt - Patientenverfügung in der Psychiatrie, Referenten u.a. Prof. Dr. med. Karl Beine, Prof. Dr. med. Wolf Crefeld, Dr. Nikolaus Dlugos und weitere. (Wiebke Schubert) Vorsitzende LV NRW | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||