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Online Peer Beratung

Die Arbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrie Rheinland e.V. bietet mit dieser Fortbildung die Möglichkeit, Peer-Beratende für die neuartige Form der Beratung fit zu machen, sie zu ermutigen das Medium zur Beratung zu nutzen und so auch perspektivisch neue Zugangswege zu schaffen. 

Da viele sich derzeit auf den Weg der Online-Beratung machen, denken wir, dass die Fortbildung an dieser Stelle hilfreich sein kann. 

Die Dozentin dieser Fortbildung ist bereits seit Jahren in der psychosozialen Beratung tätig und vermittelt ihr Wissen in diesem speziellen Bereich.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte hier: https://www.agpr-rheinland.de/online-beratung-seminar-fuer-peer-beratende/

Stiftung Anerkennung und Hilfe verlängert die Anmeldefrist

Seit dem 1. Januar 2017 gibt es die Stiftung Anerkennung und Hilfe. Sie unterstützt Menschen, die als Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch unter den Folgen leiden.

Bund, Länder und Kirchen haben die Anmeldefrist für Betroffene um ein halbes Jahr verlängert. Betroffene können sich nun bis zum 30. Juni 2021 bei einer Anlauf- und Beratungsstelle anmelden. Für eine Anmeldung genügt ein Anruf oder eine E-Mail!

lesen Sie mehr hier

 

Landesverband aktuell

In Gedenken an Gudrun Schliebener

Am Samstag den 22.02.2020 ist unsere Kollegin Gudrun Schliebener gestorben.

Wir gedenken an Dich und vermissen Dich.

Coronaufruf - welche Hilfen brauchen wir?

Wo seid ihr, ihr Angehörigen psychisch erkrankter Menschen?

Wir in der Selbsthilfe leben vom Austausch und auch von persönlichen Kontakten und Begegnungen.

Coronabedingt mussten Gruppentreffen ausfallen, die zur Zeit gültige Coronaschutzverordnung von NRW erlaubt aber jetzt ausdrücklich Veranstaltungen der Selbsthilfe. Es konnten in der VHS im September und Oktober nochmal zwei Psychose-Seminare stattfinden. Das ist nun mindestens bis März 2021 nicht möglich.

Angehörige von psychisch kranken Kindern sind häufig schon im fortgeschrittenen Alter, sie wünschen sich auch Austausch bei Begegnung, sind aber oft so verunsichert, dass sie sich nicht trauen zu Veranstaltungen zu gehen.

Es gibt aber von anderen Personen auch die Aussage: „Corona ist mir egal, ich suche und brauche dringend Hilfe.“

Kranke Menschen, die in Wohneinrichtungen untergebracht sind, berichten, dass sie das Haus nicht verlassen dürfen, um selbst etwas einzukaufen oder dass sie keinen Besuch empfangen dürfen. Wohneinrichtungen sind doch keine Gefängnisse.

Kliniken haben Besuchsverbote für die Angehörigen der Kranken.

Patienten der Kliniken haben an Wochenenden keinen Ausgang und keine Freigänge mehr.

Es findet noch weniger Therapie als sonst statt. Der Zugang für Patienten ins Krankenhaus wird erschwert und Entlassungen finden immer früher statt.

Dass sich Ärzte in Quarantäne befinden, wird verschwiegen.

Die Patienten vereinsamen, ziehen sich vermehrt zurück, da ja wegen der Abstandsregeln auch kaum noch Gespräche mit den anderen Patienten stattfinden, selbst gemeinsame Essen gibt es nicht mehr.

Auch außerhalb von Coronazeiten fühlen sich die Angehörigen im psychosozialen System oft allein gelassen und halten es nicht für effektiv bzw. müssen die Unzulänglichkeiten der Versorgung/Nachsorge nach Klinikaufenthalten bewältigen und die Folgen tragen.

Verein für Angehörige von psychisch Kranken e.V. Mönchengladbach

Aktuelle Stellungnahme anlässlich des Berichtes über die Prüfung psychiatrischer Krankenhäuser und Fachabteilungen

 

an das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales für die Jahre 2018 und 2019
lesen Sie:  hier

 

Recht und Gesetz

Bundesteilhabegesetz

Das Bundesteilhabegesetz ist am 1. Januar 2020 in Kraft getreten.
Damit ändern sich viele Leistungen für Menschen mit Behinderung.
Die Lebenshilfe hat dazu verschiedene Checklisten in leichter und schwerer Sprache veröffentlicht.

https://www.lebenshilfe.de/informieren/wohnen/checkliste-zum-bundes-teilhabe-gesetz/

 

Besuchskommissionsmitglieder gesucht

Der Landesverband sucht Mitglieder für die Besuchskommission.
Die „Besuchskommission“ besucht unangemeldet mindestens einmal in 12 Monaten die Krankenhäuser, in denen Betroffene untergebracht werden. Sie hat diese daraufhin zu überprüfen, ob die mit der Unterbringung von psychisch Kranken verbundenen besonderen Aufgaben erfüllt werden. Ihr gehören neben Medizinalbeamten, Psychiatern, Vormundschaftsrichtern auch Vertreter der Betroffenen- und Angehörigenorganisationen an.
Der Einsatz wird zur Zeit im Regierungsbezirk Münster, Arnsberg und Detmold gesucht. Es handelt sich um 1 - 6 Besuche im Jahr. Fahrtkosten werden erstattet.

Weitere Informationen finden Sie unter "Was wir tun" - Besuchskommission

 

 

Unsere Themen verlieren weiterhin nicht an Bedeutung. Psychische Erkrankungen wichtiger denn je...

Der Vorstand und die Geschäftsstelle des Landesverbands NRW der Angehörigen psychisch Kranker e.V. trauern.


Am Samstag den 22.02.2020 ist unsere Kollegin Gudrun Schliebener gestorben und am 13.03.2020 beigesetzt.

Wir werden Dich nicht vergessen!

Nachruf des LV NRW ApK - hier

Nachruf des BApK - hier

Nachruf der DGPPN - hier

Nachruf von Janine Berg-Peer - hier

Nachruf des LWL - hier

 

Selbsthilfe Truck - Film bei Youtube

Unter dem Motto „Selbsthilfe bewegt in NRW“ gingen von April bis Oktober 2018 im Rahmen der NRW Selbsthilfe-Tour in vielen Städten Nordrhein-Westfalens die Selbsthilfekontaktstellen und Landesorganisationen mit einem sehenswerten Truck in die Städte, um die Selbsthilfe vorzustellen und für diese zu werben.

Am 15.9.2018 machte der Truck der NRW Selbsthilfe-Tour auch in Münster auf dem Stubengassenplatz (vor Karstadt Sport) Station.
Hier der Film dazu: https://youtu.be/Akvyl4x8XbU

 

WARUM SELBSTHILFE?
Lesen sie -   
10 GUTE GRÜNDE   in der Selbsthilfe aktiv zu werden!

BApK aktuell

Stellungnahme: Ein Leitgedanke des BApK e. V. ist das trialogische Miteinander. Ziel ist es, eine auf der Zustimmung des Patienten/der Patientin beruhende Zusammenarbeit aller Beteiligten – des Erkrankten, des Arztes und der Angehörigen – sicherzustellen. Denn nur, wenn jeder Standpunkt gehört wird und alle unterstützenden Systeme einbezogen werden, kann eine bestmögliche Behandlung sichergestellt werden. www.bapk.de
 

Gespräch mit dem Innenminister zum Artikel in der Zeitung „Die Welt“ vom 09.06.2019 - Bosbach Kommission

Der Bericht nimmt Bezug auf den Artikel in der Zeitung „Die Welt“ vom 09.06.2019, in dem es um das Gewaltpotenzial psychisch erkrankter Menschen ging

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Bericht über das Treffen mit dem Innenminister des Landes NRW, Herbert Reul 

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Stellungnahme des BApK zum Zeitungsbericht der Welt "Tatmotiv-Wahnvorstellung"

welt.de/regionales/nrw/article194963017/Tatmotiv-Wahnvorstellung.html vom 09.06.2019  / Till-Reimer Stoldt

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Stellungnahme des BApK zur RTL-Sendung Team Wallraff - Undercover in Psychiatrien und Jugendhilfen - vom 18. März 2019

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Stellungnahme des Bundesverbandes und der Landesverbände der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform der Psychotherapeutenausbildung

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Kooperationsvereinbarung zwischen Klinik und Angehörigen

Kooperationsvereinbarung zwischen Klinik und Angehörigen

Dipl. Soziologe Christian Zechert arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem vom BMG gefördeten Forschungsprojekt zur 'Verbesserung der Kooperation der Klinken mit den Angehörigen', für eine gemeinsame Vereinbarung, die die Zusammenarbeit zwischen Klinik und Angehörigen regelt. Hier ein Muster einer  Kooperationsvereinbarung

BApK Forensik auf Bundesebene

Frau Dr. Erbel übernimmt ab sofort für den BApK den Bereich Forensik und soll ein Kristallisationspunkt für alle Initiativen der angehörigen auf Bundesebene sein.

Email: forensik[at]bapk.de oder forensik-angeh[at]psychiatrie.de

Resolution

Resolution des Bundesverbandes und der Landesverbände der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen vom Mai 2017 zum Einbezug ihres Angehörigenwissens bei der Behandlung erkrankter Familienmitglieder.

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Änderungen PsychKG in NRW zum 1. Januar 2017

Die Änderungen:

Das neue Psych KG NRW stärkt die Selbstbestimmung und den Schutz der Betroffenen und formuliert sehr viel konkreter und auch restriktiver, wann Zwangsmaßnahmen möglich sind und wer diese unter welchen Umständen wie beantra-gen, genehmigen und durchführen darf. Eine wesentliche Änderung dabei ist, dass eine Zwangsmedikation in der Regel nun dem Richtervorbehalt unterliegt; das war bisher nicht so. Weiterhin ist es aber auch mit dem reformierten Psych KG NRW möglich, bei Lebensgefahr oder erheblicher Gefahren für die Gesundheit der untergebrachten Person oder Dritter im Rahmen der Unterbringung, eine Zwangsbehandlung durchzuführen. Allerdings ist das Verfahren anders geregelt. Hier einige wesentliche Eckpunkte der Änderungen:

•    Das neue Psych KG NRW soll ab dem 1.1.2017 gelten.

•    Die Zwangsmedikation wird im Normalfall dem Richtervorbehalt unterliegen. Nach dem neuen Psych KG muss im Regelfall zunächst das Einverständnis des zuständigen Gerichtes eingeholt werden. Das bedeutet, der Arzt begründet mit einem Ärztlichen Attest, warum die Zwangsmedikation im Rahmen der gesetzlichen Regelungen erforderlich und geboten ist. Der Richter entscheidet, und erst dann ist die Zwangsmedikation möglich.

•    Vor einer Zwangsmedikation muss im Regelfall ein Überzeugungsversuch und eine Information erfolgen. Der Patient muss im Regelfall Zeit haben, einen Rechtsbeistand zu konsultieren.

•    Wenn die Situation es nicht zulässt, zunächst den Richter zu erreichen, beispielsweise bei Lebensgefahr im Rahmen eines Delirs oder bei gefährlicher Gewalt, ist es ausnahmsweise auch möglich, die akut erforderliche Behandlung sofort durchzuführen, und danach das Gericht zu informieren.

•    Fixierungen, die länger als 24 Stunden dauern oder solche, die mutmaßlich öfter erforderlich sind, stehen nun ebenfalls unter Richtervorbehalt. Der Umstand, dass eben nicht alleine der Arzt und der Betreuer über die Zwangsmedikation ent-scheiden, sondern der Richter zustimmen muss, heißt Richtervorbehalt.

•    Das professionelle „Festhalten“ wird als alternative Zwangsmaßnahme zur Fixierung explizit geregelt.

•    Offene Formen der Unterbringung, also die Behandlung per Psych KG auf einer offenen Station, sind nun explizit erlaubt und sollen sogar bevorzugt zum Einsatz kommen, wo dies möglich ist.

•    Das Recht, sein Handy mit Internetzugang weiter zu nutzen (aber natürlich keine Fotos oder Videos von anderen Patienten zu machen oder zu posten) wird nun explizit festgeschrieben.

Gesetzesentwurf:
www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-12068.pdf

Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten

Stellungnahme zur Überprüfung des PsychKG 2014.

Bericht an den Landtag  PsychKG

Mehr dazu: Hier