Landesverband aktuell

Gespräch mit dem Innenminister zum Artikel in der Zeitung „Die Welt“ vom 09.06.2019 - Bosbach Kommission

Der Bericht nimmt Bezug auf den Artikel in der Zeitung „Die Welt“ vom 09.06.2019, in dem es um das Gewaltpotenzial psychisch erkrankter Menschen ging

Bericht über das Treffen mit dem Innenminister des Landes NRW, Herbert Reul  hier

Stellungnahme des BApK

Stellungnahme des BApK zum Zeitungsbericht der Welt "Tatmotiv-Wahnvorstellung"

welt.de/regionales/nrw/article194963017/Tatmotiv-Wahnvorstellung.html vom 09.06.2019  / Till-Reimer Stoldt

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Stellungnahme des BApK zur RTL-Sendung Team Wallraff - Undercover in Psychiatrien und Jugendhilfen - vom 18. März 2019

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Stellungnahme des Bundesverbandes und der Landesverbände der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform der Psychotherapeutenausbildung

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Selbsthilfe Truck - Film bei Youtube

Unter dem Motto „Selbsthilfe bewegt in NRW“ gingen von April bis Oktober 2018 im Rahmen der NRW Selbsthilfe-Tour in vielen Städten Nordrhein-Westfalens die Selbsthilfekontaktstellen und Landesorganisationen mit einem sehenswerten Truck in die Städte, um die Selbsthilfe vorzustellen und für diese zu werben.

Am 15.9.2018 machte der Truck der NRW Selbsthilfe-Tour auch in Münster auf dem Stubengassenplatz (vor Karstadt Sport) Station.
Hier der Film dazu: https://youtu.be/Akvyl4x8XbU

 

WARUM SELBSTHILFE?
Lesen sie -   
10 GUTE GRÜNDE   in der Selbsthilfe aktiv zu werden!

Kooperationsvereinbarung zwischen Klinik und Angehörigen

Kooperationsvereinbarung zwischen Klinik und Angehörigen

Dipl. Soziologe Christian Zechert arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem vom BMG gefördeten Forschungsprojekt zur 'Verbesserung der Kooperation der Klinken mit den Angehörigen', für eine gemeinsame Vereinbarung, die die Zusammenarbeit zwischen Klinik und Angehörigen regelt. Hier ein Muster einer  Kooperationsvereinbarung

Resolution

Resolution des Bundesverbandes und der Landesverbände der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen vom Mai 2017 zum Einbezug ihres Angehörigenwissens bei der Behandlung erkrankter Familienmitglieder.

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Änderungen PsychKG in NRW zum 1. Januar 2017

Die Änderungen:

Das neue Psych KG NRW stärkt die Selbstbestimmung und den Schutz der Betroffenen und formuliert sehr viel konkreter und auch restriktiver, wann Zwangsmaßnahmen möglich sind und wer diese unter welchen Umständen wie beantra-gen, genehmigen und durchführen darf. Eine wesentliche Änderung dabei ist, dass eine Zwangsmedikation in der Regel nun dem Richtervorbehalt unterliegt; das war bisher nicht so. Weiterhin ist es aber auch mit dem reformierten Psych KG NRW möglich, bei Lebensgefahr oder erheblicher Gefahren für die Gesundheit der untergebrachten Person oder Dritter im Rahmen der Unterbringung, eine Zwangsbehandlung durchzuführen. Allerdings ist das Verfahren anders geregelt. Hier einige wesentliche Eckpunkte der Änderungen:

•    Das neue Psych KG NRW soll ab dem 1.1.2017 gelten.

•    Die Zwangsmedikation wird im Normalfall dem Richtervorbehalt unterliegen. Nach dem neuen Psych KG muss im Regelfall zunächst das Einverständnis des zuständigen Gerichtes eingeholt werden. Das bedeutet, der Arzt begründet mit einem Ärztlichen Attest, warum die Zwangsmedikation im Rahmen der gesetzlichen Regelungen erforderlich und geboten ist. Der Richter entscheidet, und erst dann ist die Zwangsmedikation möglich.

•    Vor einer Zwangsmedikation muss im Regelfall ein Überzeugungsversuch und eine Information erfolgen. Der Patient muss im Regelfall Zeit haben, einen Rechtsbeistand zu konsultieren.

•    Wenn die Situation es nicht zulässt, zunächst den Richter zu erreichen, beispielsweise bei Lebensgefahr im Rahmen eines Delirs oder bei gefährlicher Gewalt, ist es ausnahmsweise auch möglich, die akut erforderliche Behandlung sofort durchzuführen, und danach das Gericht zu informieren.

•    Fixierungen, die länger als 24 Stunden dauern oder solche, die mutmaßlich öfter erforderlich sind, stehen nun ebenfalls unter Richtervorbehalt. Der Umstand, dass eben nicht alleine der Arzt und der Betreuer über die Zwangsmedikation ent-scheiden, sondern der Richter zustimmen muss, heißt Richtervorbehalt.

•    Das professionelle „Festhalten“ wird als alternative Zwangsmaßnahme zur Fixierung explizit geregelt.

•    Offene Formen der Unterbringung, also die Behandlung per Psych KG auf einer offenen Station, sind nun explizit erlaubt und sollen sogar bevorzugt zum Einsatz kommen, wo dies möglich ist.

•    Das Recht, sein Handy mit Internetzugang weiter zu nutzen (aber natürlich keine Fotos oder Videos von anderen Patienten zu machen oder zu posten) wird nun explizit festgeschrieben.

Gesetzesentwurf:
www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-12068.pdf

Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten

Stellungnahme zur Überprüfung des PsychKG 2014.

Bericht an den Landtag  PsychKG

Mehr dazu: Hier